In der gestrigen Sitzung hat der Vorstand und der Vereinsausschuss auch über das Projekt „Tiefensammler Bamberg-Ost“ beraten. Der Bürgerverein Bamberg Ost bekräftigt seine klare Erwartung an den Bamberger Stadtrat, in der Sitzung im März 2026 endgültige Beschlüsse zum Bau des Tiefensammlers zu fassen und den Start der Ausschreibungen einzuleiten. Ein weiteres Aufschieben des Projekts wird der Bürgerverein im Interesse der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr hinnehmen.
Hintergrund ist die aktuelle Planung der Stadt Bamberg, wonach der Tiefensammler in drei Bauabschnitten realisiert werden soll. Diese Struktur wurde bereits in den zuständigen Gremien beschlossen und bildet die Grundlage für das weitere Vorgehen. Die Finanzierung ist im Wirtschaftsplan von Bamberg Service verankert, womit die wirtschaftliche Grundlage des Projekts zum Bauabschnitt 1 und 2 gesichert ist. Mit der für den 25. März 2026 angesetzten Stadtratssitzung steht nun ein entscheidender Meilenstein bevor: Dort sollen die Ausschreibungen für das Großprojekt auf den Weg gebracht werden. Für den Bürgerverein ist klar, dass dieser Schritt nicht weiter verzögert werden darf.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger warten seit Jahren auf eine verlässliche Umsetzung. Im März 2026 müssen verbindliche Entscheidungen fallen – und die Ausschreibungen müssen starten,“ betonen der erste Vorsitzende Jochen Kellner und der zweite Vorsitzende Heinz Kuntke gemeinsam.
Der Bürgerverein Bamberg Ost hält es für wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sowie direkt Betroffene über Informationsveranstaltungen die Möglichkeit erhalten, sich umfassend zu informieren. Formate des Austauschs und der Aufklärung stärken das Vertrauen in politische Prozesse und fördern eine sachliche, konstruktive Diskussion. Wir stehen solchen Angeboten offen gegenüber.
Der Tiefensammler ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für Bamberg‑Ost. Er dient der langfristigen Sicherung der Mischwasserbehandlung sowie dem Schutz vor Überflutungen.
Der Bürgerverein Bamberg Ost wird den Prozess weiterhin aufmerksam begleiten und sich mit Nachdruck für die Interessen der Menschen im Stadtteil einsetzen.

